Making Europe Work: Seminar-Rückblick mit Jennifer

Vom 11. bis 18. Juni 2017 fand das internationale Seminar „Making Europe Work“ (Facebook-Seite) in Otzenhausen (Saarland) statt. Organisiert wurde das Seminar von der Europäischen Akademie Otzenhausen in Kooperation mit der JEF Deutschland.

Unter den 20 Teilnehmenden aus Frankreich, Deutschland und dem Balkan befand sich mit Jennifer Michalak ein Mitglied unseres Landesverbandes. Jennifer ist 19 Jahre jung und studiert European Studies im 2. Semester an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Wir haben Jennifer 5 Fragen gestellt, um etwas mehr über das Seminar zu erfahren.

JEF LSA: Worum ging es bei dem Seminar in Otzenhausen?

Jennifer: Hauptsächlich ging es um die Vernetzung der beiden EU-Mitgliedstaaten mit dem Westbalkan. Zusammen entwickelten wir Projekte, um das Verständnis der Deutschen und Franzosen bezüglich des Balkans und umgekehrt zu stärken. Während des Seminars haben wir neben Projektmanagement und interkultureller Kommunikation aber auch das Thema Rechtspopulismus behandelt.

JEF LSA: Gab es ein Thema, das ihr in der Gruppe besonders kontrovers diskutiert habt?

Jennifer: Außer der deutschen Pünktlichkeit? Ja klar, das Seminar handelte schließlich von Rechtspopulismus und dieses Thema wurde dementsprechend auch kontrovers diskutiert.

JEF LSA: Warum hattest du dich für das Seminar angemeldet und wurden deine Erwartungen erfüllt?

Jennifer: Ehrlich gesagt war ich anfangs einfach nur neugierig. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nur wenig über den Westbalkan und wollte gerne mehr erfahren. Umso spannender war es zusammen mit den anderen Teilnehmern den unterschiedlichen Seminarinhalten zu begegnen und in der Freizeit neue Kontakte zu knüpfen.

JEF LSA: Sind konkrete Ergebnisse (z.B. Projektideen) entstanden?

Jennifer: Ja. Es wurden drei neue Projekte erarbeitet und eins aus einem vorherigen Making Europe Work Seminar weitergeführt. Zwei der neuen Projekte zielen auf den direkten Austausch zwischen dem Balkan und den beiden EU-Mitgliedstaaten ab. Bei dem Dritten handelt es sich um ein Projekt innerhalb des Balkans um die jungen Roma aufzuklären. Das letzte Projekt ist eine Facebook-Seite namens Hitchhiker. Sie soll Interessierten Sehenswürdigkeiten im und Tipps für den Balkan, Deutschland und Frankreich bereitstellen.

JEF LSA: Hast du etwas für dein weiteres Engagement für die JEF in Magdeburg bzw. in Sachsen-Anhalt allgemein mitgenommen?

Jennifer: Ja. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft und würde mich freuen, wenn wir mit unserer JEF Gruppe diesbezüglich internationale Projekte starten könnten.

JEF LSA: Danke.