Denkfabrik regte internationalen Austausch über die Zukunft der EU in Magdeburg an

Um eine aktuelle Debatte über das Weißbuch und die Reflexionspapiere der Europäischen Kommission anzuregen, organisierten die (JEF) Junge Europäische Föderalisten Sachsen-Anhalt e.V. und die Europa-Union Sachsen-Anhalt e.V. die Denkfabrik „Zukunft der EU“ am 10. und 11. Juni in Magdeburg. Circa 40 Teilnehmende im Alter von 15 bis 75 Jahren, darunter JEF Gäste aus Katalonien, Kopenhagen, Prag und Warschau, wirkten an der Denkfabrik mit.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Daniel Adler, Vorsitzender JEF Sachsen-Anhalt, und Thomas Rieke, Vorsitzender Europa-Union Sachsen-Anhalt. Beide Verbände wollen den Weißbuchprozess in diesem Jahr begleiten und planen weitere Aktionen in Sachsen-Anhalt.

Zur Einführung in das Thema gab es einen Vortrag von Prof. Dr. Eva Heidbreder, Koordinatorin des Studiengangs „European Studies“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Dieser gliederte sich in drei Teile: Grundlagen zur Europäischen Union; Motivationen und Herausforderungen bei der Kooperationen von Staaten sowie die Einordnung des Weißbuchs in den Integrationsprozess.

Anschließend ging es für die Teilnehmenden in die Arbeitsgruppen, in denen die Reflexionspapiere „Soziale Dimension Europas“ und „Zukunft der europäischen Verteidigung“ in Deutsch und Englisch besprochen wurden.

Mit dem Europa-Brunch am Sonntagvormittag auf der Wiese am Ulrichplatz konnte die Denkfabrik in entspannter Atmosphäre abgeschlossen werden. Neben Kurzberichten aus den Arbeitsgruppen, wurde über die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ gesprochen und Ideen für weitere Veranstaltungen gesammelt.

Eine Dokumentation wird zeitnah veröffentlicht.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Studierendenrat und dem Fachschaftsrat der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.